SOLOALBUM (D) (1998)

SOLOALBUM (D)
Die Ausgangssituation ist klassisch: Der Ich-Erzähler, gerade mal Anfang zwanzig, ist soeben von seiner Freundin verlassen worden; nach vierjähriger Beziehung nun per Fax der Schlussstrich.

Ende, aus, vorbei. Natürlich ist der Verlassene im Moment des Aus so verliebt wie in all den Jahren nicht. Trotz verschiedener "Soloprojekte" in der gemeinsamen Zeit, trotz der gelegentlichen Gastrolle auf einer Single, sozusagen, fühlt sich der Erzähler schlecht wie lange nicht, und merkt: ach, wie immer schon. Gebührend wird der Verflossenen hinterhergetrauert: Er ruft sie an, legt auf, geht joggen, sucht trinkend nach schnellem Ersatz, um doch nur wieder zurückzufallen, auf sie, auf sich und auf: OASIS. Denn natürlich hört er genau die Musik, die zu all seinem Unglück noch gefehlt hat. Götter des Britpop! "You and I gonna live forever"? Von wegen. Soloalbum erzählt von schönen Mädchen und blöden Parties, von coolen Platten und steinewerfenden Greisen; sehnsüchtig und böse zugleich. Das alte Lied vom Lieben und Sterben, von sterbender Liebe (und unsterblichen Popstars), kehrt in der Version von Benjamin v. Stuckrad-Barre in die Charts der Gegenwartsliteratur zurück. "Benjamin v. Stuckrad-Barre hat in seiner Jugend Maienblüte einfach so das Buch hingelegt, das ich selber gern geschrieben hätte." -Grummel. "Die süchtige Leserschaft verdankt Herrn v. Stuckrad-Barre eine aussergewöhnlich witzige, böse und stellenweise brilliante Liebesgeschichte. Jugend der Welt - kauf dieses Buch und lies es!" -Harald Schmidt "Normalerweise lasse ich mich nicht von Jungspunden als Jeansjackenträger beschimpfen. Bei Benjamin v. Stuckrad-Barre mache ich ausdrücklich eine Ausnahme. Weil er Soloalbum geschrieben hat, darf er das. Aber nur ein paarmal." -Harry Rowohlt

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